Losziehen mit dem Camper: Darauf sollten Sie achten

Mit dem Camper sind Sie frei und ungebunden. Gerade in Europa, aber auch weiter weg in Australien oder Kanada erleben Sie herrlich freie Natur und können sich auf einen Urlaub der besonderen Art freuen. Sie haben keinen Camper? Das macht nichts, den mieten Sie einfach kurz vor der Abfahrt. Wenn Sie noch nie mit einem mobilen Zuhause on tour waren, verraten wir Ihnen, worauf es ankommt.

So finden Sie den richtigen Vermieter für einen passenden Camper

Die Auswahl an Mietanbietern ist mittlerweile riesig. Schauen Sie sich vor der Buchung unbedingt die Bewertungen im Netz an. Ein günstiger Preis bringt wenig, wenn das Fahrzeug am Ende technische Mängel hat. Große Portale wie u.a. Camperoase bieten oft mehr Sicherheit bei Stornierungen oder Pannen.

Überlegen Sie sich genau, wie viel Platz Sie wirklich brauchen. Ein riesiges Wohnmobil bietet zwar viel Luxus. Es kann aber in engen Bergdörfern oder auf kleinen Küstenstraßen zum echten Albtraum werden.

Ein kompakter Kastenwagen reicht für zwei Personen meistens völlig aus. Achten Sie bei der Versicherung auf einen Vollkaskoschutz ohne hohe Selbstbeteiligung. Das schont Ihre Nerven bei kleinen Parkremplern oder Steinschlägen.

Besonderheiten fürs Packen bei einem Campingurlaub

Vergessen Sie Ihre großen Hartschalenkoffer am besten sofort. In einem Camper gibt es zwar Stauraum, aber dieser ist oft verwinkelt. Nutzen Sie lieber weiche Reisetaschen oder Rucksäcke. Diese lassen sich nach dem Auspacken klein zusammenfalten und platzsparend verstauen. Das spart Ihnen eine Menge Ärger beim täglichen Suchen nach der Zahnbürste.

Packen Sie nach dem Prinzip der Zwiebel. Das Wetter kann sich gerade in den Bergen oder am Meer schnell ändern. Nehmen Sie lieber weniger Kleidung mit und waschen Sie zwischendurch auf einem Campingplatz.

Schwere Gegenstände gehören beim Packen immer nach unten in die Staufächer. Das sorgt für einen stabilen Schwerpunkt und ein sicheres Fahrverhalten. Denken Sie auch an rutschfeste Matten für das Geschirr in den Schränken. So klappert es während der Fahrt deutlich weniger und die Nerven bleiben geschont.

Routenplanung am besten digital und manuell

Verlassen Sie sich niemals ausschließlich auf Ihr Navigationsgerät. In abgelegenen Regionen oder tiefen Wäldern bricht das GPS-Signal gerne einmal ab. Eine gute alte Straßenkarte aus Papier sollte deshalb immer an Bord sein. Sie bietet zudem einen viel besseren Überblick über die gesamte Umgebung. So entdecken Sie vielleicht Orte, die Ihnen eine App niemals vorgeschlagen hätte.

Digitale Helfer sind dennoch Gold wert für die Suche nach Stellplätzen. Es gibt hervorragende Apps, die Ihnen die Ausstattung und die Preise der Plätze in Echtzeit anzeigen. Planen Sie Ihre Route grob vor, aber lassen Sie Platz für spontane Abstecher. Die schönsten Camping-Erlebnisse warten oft dort, wo Sie es gar nicht geplant hatten.

Ein voller Wassertank und ein geladener Akku geben Ihnen die Freiheit, auch mal eine Nacht autark zu stehen. Genießen Sie die Unabhängigkeit und bleiben Sie einfach dort, wo es Ihnen gerade am besten gefällt.

Diese drei Dinge gehören in jeden Camper

Es gibt Ausrüstungsgegenstände, die Ihren Alltag im Camper massiv erleichtern. Als Erstes sollten Sie unbedingt Auffahrkeile einplanen. Kaum ein Stellplatz ist perfekt eben und ohne Keile rollen Sie nachts aus dem Bett oder das Wasser läuft in der Spüle nicht ab. Mit ein paar Handgriffen steht Ihr Fahrzeug damit immer in der Waage.

Das zweite Must-have ist ein langes CEE-Verlängerungskabel inklusive Adapter. Viele Stromkästen auf Campingplätzen stehen überraschend weit weg von Ihrem Parkplatz. Ohne passendes Kabel bleibt der Kühlschrank warm und die Kaffeemaschine aus. Als drittes Utensil empfehle ich eine hochwertige Stirnlampe.

Wenn Sie im Dunkeln draußen noch etwas am Fahrzeug erledigen müssen, brauchen Sie beide Hände frei. Sie ist viel praktischer als jede Taschenlampe oder das Licht vom Smartphone. Mit dieser Grundausstattung sind Sie für die meisten Situationen bestens gerüstet.

Marc

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